Veränderungen Incoming

BB-internEs wird vermutlich den ein oder anderen Besucher geben, dem bekannt ist, dass ich eine Zeit bei GIGA.de gearbeitet habe – und da liegt die Betonung auf der Vergangenheit. Ab Mitte September ist das nicht mehr der Fall und um es klar zu sagen: Ich bin dort aus vollkommen freien Stücken gegangen.

Im Kern finden sich die Gründe in einem Angebot, das ich schlicht nicht ablehnen konnte und wollte. Denn auch wenn ich im letzten Jahr sehr viel Spaß mit meiner Arbeit bei GIGA Games gehabt habe, unterm Strich war es ein Büro-Job. Geregelte Arbeitszeiten haben absolut ihre Vorteile, aber ich habe mein bisheriges Berufsleben immer eine gewisse Freiheit für meine Kreativität gebraucht. Natürlich habe ich mit dem dortigen Team auch kreativ gearbeitet, allerdings immer unter der Berücksichtigung von gewissen Regeln, die ein Geschäftsmodel wie das von GIGA eben erfordert: Kosten und Nutzen. Es ist schlicht nicht möglich, sehr viel Arbeit und Zeit in ein Projekt zu stecken, für das sich am Ende nur wenig Menschen interessieren. Ich habe das mit verschiedenen Projekten kompensiert, die abseits der Arbeitszeiten abliefen, beispielsweise nach Feierabend oder in meinem Urlaub. Daran kann man schon merken, zu welchen Problemen das geführt hat. Seit dem Sommer 2013 habe ich mit kleineren Pausen mehr oder weniger durchgearbeitet, was neben jeder Menge Stress auch mein soziales Leben ordentlich beeinflusst hat – und zwar nicht unbedingt zum guten.

Ich arbeite nun wieder als Freiberufler, also als jemand, der sich seine Jobs ein Stück selbst aussuchen kann. Die werden aber alle mit Fernsehen bzw. Film zu tun haben, denn in dem Bereich werde ich als Cutter und Kameramann arbeiten. Natürlich kann ich mir so auch meine Arbeitszeiten wesentlich flexibler gestalten, was mir bei den genannten Punkten sehr wichtig ist. Dazu kommt mehr Zeit für die ominösen kreativen Projekte, die ziemlich breit gefächert ausfallen werden. Da geht es von Musik über Podcasts bis hin zu den von mir sehr geliebten Videospielen, zum Beispiel im Rahmen von Time to Drei. Denn auch wenn meine Zeit bei GIGA nicht unglaublich lang war: Ich habe insbesondere den Kontakt mit einer Community sehr genossen. Eine Leidenschaft mit Gleichgesinnten zu teilen, das ist eine wirklich tolle Sache und das will ich auch in Zukunft nicht missen wollen. In dem Zusammenhang werde ich sicher auch mit Robin & Tom immer wieder in Kontakt kommen, aber dazu dann zu einer anderen Zeit mehr.

Ich hatte eine wirklich schöne Zeit bei GIGA und bin dankbar für die Erfahrungen und die Menschen, die ich dort treffen durfte. Aber ich freue mich auch sehr auf die spannende Zeit, die jetzt vor mir liegt.

Time to Time to Drei

t23

Ja, der letzte Eintrag ist seine Tage her, wobei das ja schon eine ganz dezente Unterreibung ist. Aber wer hätte denn gedacht, dass alle so wenig Zeit für irgendwas finden? Weder Daniel noch meine Wenigkeit sind jemals davon ausgegangen, dass wir beide unabhängig von einander so dermaßen in unsere Arbeit eingebunden sein werden, dass keine Zeit für irgendwas anderes bleibt. Wobei auch das irgendwie Quatsch ist, wie man an zwei Dingen festmachen kann:

1. Dieser Eintrag.

2. Dieser Eintrag zu diesem Thema.

Denn wie ich als Einstieg zu (hoffentlich) wieder mehr Leben beim Bolsen mitteilen kann, habe ich eine ziemlich großartige „Let’s Play“-Heimat gefunden: Time To Drei. Dort gibt es tatsächlich jeden Tag eine Folge zu verschiedenen Spielen, beispielsweise aktuell das famose Dark Souls 2 oder Metal Gear Solid V. Ja, das klingt ziemlich toll und das ist es auch – zumindest für mich. Sein Hobby mit so netten Kollegen (Robin & Tom) teilen zu können, das ist schon verdammt viel wert. Wobei auch Leo nicht unerwähnt sein darf, der diese ganze Nummer mit aufgebaut hat und sich aus privaten Gründen aus der Nummer etwas zurück zieht und damit einen Platz frei macht.

Ich freue mich wie gesagt sehr über diese Veränderung und über das, was da noch so kommen mag.

Bolsen zockt: Outlast [13-17]

outlast

So sehr ich auch meinen (so als Mats gesprochen) Spaß mit dem Spiel gehabt habe, irgendwann reicht es eben auch. Weil ob man das jetzt glaubt oder nicht: In (digitaler) Angst leben ist anstrengend! Sehr sogar! Das schlägt nicht nur auf die Stimmung, sondern auch auf den Alltag. Ich traue mich seit diesem Spiel zum Beispiel nur noch sehr, sehr selten in der Nacht in irgendwelchen verlassenen Irrenanstalten, um dort mit meiner Kamera rumzulaufen und die Geister der Vergangenheit zu jagen. Und das war eines der wenigen Hobbys, die ich noch mit Freude ausgelebt habe. Tja, schönen Dank dafür, du Spiel!

Aber ernsthaft: Ich habe Outlast wirklich sehr genossen. Ein toller Horrortrip, der leider an den üblichen Stellen krankt: Handlung. Ich mag zum Beispiel den Film Session 9 überaus gerne, das Setting ist durchaus vergleichbar. Und wenn ich mir jetzt vorstelle, Outlast hätte eine Session 9-Handlung… uff, also das wäre noch einmal eine völlig neue Ebene gewesen. So bleibt das Spiel leider hinter seinen Möglichkeiten, was natürlich auch an dem mauen Rätseln liegt… wobei man die ja gar nicht so nennen kann. Schade, aber vielleicht lernt ja irgendjemand was dazu.

So oder so: Ich wünsche euch viel Spaß bei den letzten Teilen der Reise und bedanke mich auf dem Weg für euer Interesse. Wenn ich nur einen unterhalten konnte und im besten Fall das Medium Videospiel noch etwas näher bringen konnte, bin ich hoch zufrieden. :-)

 

 

 

 

 

Bolsen zockt Spezial: GTA 5

gta5Braucht das Internet eigentlich noch mehr Videos zu GTA 5? Eine berechtigte Frage, weshalb es vom BolsenBlog auch nur ein einziges zu dem Thema gibt. Gut, das ist halt drei Stunden lang, aber dafür… na ja, dafür ist es halt drei Stunden lang.

Ich (so als Mats gesprochen) hab mich mit Basti & Bubba mal hingesetzt und mehr oder weniger ohne Konzept drauf los gespielt. Wir gucken uns den Anfang an und springen dann später ein bisschen durch die Spielwelt, lassen uns von der Polizei jagen, von Haien fressen und dazwischen passiert auch noch das ein oder andere.

Ein großer Dank geht an die Mikrofonstation, in der das alles möglich war.

 Update: Leider hat die GEMA sich eingemischt, ohne einen „GEMA-Entblocker“ geht da nichts. Also nur so als Hinweis… wobei wir natürlich von nichts wissen. 

Bolsen zockt: Outlast [9-12]

outlast

Auch diese Woche meinte mein Therapeut, ich sollte Outlast einfach nicht mehr spielen. Ich (so als Mats gesprochen) entgegnete unter meiner Kuscheldecke, dass das Spiel auf keinen Fall noch schlimmer werden könnte und ich allein deshalb jetzt nicht aufhören könnte. Nun ja… ich lag falsch. Zumindest ein bisschen. Denn auch wenn sich natürlich so langsam erste Abnutzungserscheinungen andeuten, schafft es das Spiel immer wieder, mich ordentlich durchzuschütteln. Oftmals bin ich da auch nicht ganz unschuldig dran, so komplett geschickt stellt man sich ja nun auch nicht immer an. Aber egal, guckt euch das Elend einfach selber an.